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Körperwelten

Die fünf verschiedenen Männer-Typen und welche Wäscheform für welchen Typ Mann geeignet ist.

 

„Das sieht gut aus, das passt schon!“ – Männer kennen die unleugbare Wahrheit, denn Unterwäsche ist nicht gleich Unterwäsche. Es gibt Styles, die sehen am Model fotografiert toll aus, wirken auch in der Hand sehr angenehm, aber passen dann doch nicht, wenn es um die eigene Körperform geht.

Wie man die perfekt sitzende Wäsche für den eigenen Körpertyp finden kann, haben wir uns in diesem Monat einmal anhand von fünf verschiedenen Körperformen genauer unter die Lupe genommen und diesen Leitfaden für den nächsten Shopping-Trip zusammengestellt.

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In den 30er Jahren erfand JOCKEY® die bekannte und weltweit zu den beliebtesten Wäscheschnitten gehörende Form, den Slip. Seitdem hat sich sehr viel getan und die Wäscheindustrie geht viel stärker auf individuelle Bedürfnisse verschiedener Käufergruppen ein, um genau das Produkt zu präsentieren, das dem Anspruch nach Sitz, Tragekomfort und Qualität gerecht wird. Mittlerweile gibt es Boxer Shorts, Short Trunks, Slips (Brief), Boxer Trunks, Strings, Jockstraps und was sonst nicht alles für den modernen Mann, der von dieser Fülle an Angeboten nicht selten überfordert ist. Studien belegen, dass selbst im 21. Jahrhundert der Mann nicht den Wert auf seine Wäsche legt, wie es zum Beispiel die Frauen tun. Deswegen wird es Zeit, ein wenig Klarheit ins Dickicht von Formen, Schnitten und Designs zu bringen.

Schließlich sollte sich in einer gut sortierten Wäscheschublade eine ideale Mischung aus Komfort, Stil und Qualität wiederfinden, so stilvoll und wertig, wie es der Rest der Kleidung im Schrank.

 

Farb-Dschungel!

Verständlich, dass sich manche Männer wie ein Entdecker im Dschungel fühlen, wenn sie sich für neue Wäsche entscheiden sollen. Anhand von Fotos sehen natürlich alle Formen an einem sportlichen Model toll aus und auch die Farb-Gestaltung weckt den Wunsch, das auch zu tragen. Schon ist das Problem da, denn nicht alle Farben und Muster stehen auch jedem Männertyp.

Wer sich unsicher fühlt, greift auf klassische Farben zurück, damit es beim Abstreifen der Kleidung nicht das große Kichern gibt. Niemand möchte rosa Shorts auf weißer Haut oder Santa Claus auf Boxer Shorts sehen. Klassische Farben wie Schwarz, Weiß, Navy oder auch gedeckte Rot-Töne sind immer eine sichere Wahl. Bei mutigeren Kreationen hilft eine fachmännische Beratung durch geschultes Fachpersonal oder den Partner.

 

Größenwahn!

Auch mit der Größe haben viele Männer ein Problem und anhand von zwei einfachen Tipps kann jeder Mann schnell erkennen, ob er die richtige Größe gefunden hat:

  1. Schnürt oder schneidet der Bund am Oberschenkel ein oder man hat keinen Freiraum im Schritt, ist das ausgewählte Modell sicher eine Nummer zu klein.
  2. Sollte der Bund aber unter der Hose beim Beugen rutschen, sollte man lieber eine Nummer größer nehmen.

Auch ist eine Größe M nicht immer eine Größe M und so fallen manche Formen bei verschiedenen Marken immer ein wenig unterschiedlich aus. Um das Anprobieren kommt also niemand herum.

 

Und das sind jetzt meine Tipps für den nächsten Shopping-Trip!

 

Typ #1 – Die Apfel-Form

Die Apfel-Form kennzeichnet einen Mann mit durchschnittlicher Körpergröße, der gerade im Oberkörper mehr Rundungen und eine breitere, fülligere Statur hat.

Hier muss man vor allem darauf achten, dass Bündchen nicht einschnüren und genug Komfort vorhanden ist. Jeder Mann mit dieser Körperform sollte von schmal und zu knapp geschnittener Wäsche die Finger lassen.

Optimale Schnittformen sind der klassische Trunk sowie auch bequeme Boxer-Shorts. Diese aber nur dann, wenn die Beine nicht zu schmal ausgebildet sind. Für den Alltag beim Job sind Trunks die optimale Lösung. Von Trunks mit auffälligem Webbund sollte man lieber die Finger lassen, da diese gerne einmal beim Sitzen im Bauchbereich drücken oder stören können.

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Typ #2 – Die Birnenform

Männer mit einer Birnen-Form haben häufig einen kleineren Oberkörper und sind in den Schultern schmaler als am Bauch, den Oberschenkeln und den Hüften. Alles, was knapp und kurz geschnitten ist, sollte lieber vermieden werden, besonders Slips (Brief) und Low Cut-Trunks.

Da die Körpermitte ausladender ist als der Rest des Körpers, bedarf es einer stärkeren Bedeckung und eine Akzentuierung durch einen auffälligen Webbund zum Beispiel. Dieser Mann braucht mehr Stoff am Körper.

Die ideale Wäscheform ist der Boxer Trunk mit seinem länger geschnittenen Bein und dem breiten Webbund. Gerade in den USA ist diese Form sehr beliebt und findet auch hier immer mehr Liebhaber, weil sie nicht nur bequem ist, sondern zudem auch einen sportlichen Touch vermittelt.

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Typ #3 – Schmalhans

Dieser Körpertyp hat eine sehr schmale, dünne Silhouette, die bei der falschen Wäscheform unvorteilhaft akzentuiert wird. Sackartige Formen und Modelle mit viel Material sind der Feind dieser Körperform, weil sie den Blick auf die dünnen Oberschenkel lenken und die kleine Taille herausheben. Es darf also gerne etwas kürzer sein, aber nicht zu sehr, weil sonst das Verhältnis Oberkörper und Beine unausgeglichen wirken kann.

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Typ #4 – Kurzer Oberkörper

Bei Männern mit kurzem Oberkörper spricht die Industrie meistens von einer Körpergröße, die unter 173 cm liegt. Vielen Hollywood-Schauspielern geht es so, und genau wie der Mann von nebenan, stehen sie vor demselben Problem. Die meisten Wäscheformen bieten zuviel Stoff und lassen den Körper dadurch noch kleiner wirken und nicht selten bewegt sich der Bund über die Taille.

Diesen Männern sagen wir: Weg mit dem Stoff, denn der klassische Slip oder auch der Retro-Slip sind die optimale Form für sie. Das schmale Seitenband lässt Beine und Oberkörper länger wirken und schafft so einen guten Ausgleich der beiden Körperpartien.

Auch wenn es hier „Weniger ist mehr“ heißt, rät das Wäschelabel vom String oder Tanga ab, denn die gehören höchstens an die Copacabana.

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Typ #5 – Langer Lulatsch

Sie sind groß, sie sind auffällig, die Männer über 188 cm, die diesen Körpertyp ausmachen. Allerdings kann der lange Torso und die langen Beine auch Probleme verursachen, wenn die Wäscheform nicht passt. Zu wenig Stoff zieht beide Partien zusätzlich optisch in die Länge und auch bei zu viel Stoff entsteht ein optisches Ungleichgewicht.

Die Lösung ist der klassische Trunk mit einer optimalen Beinlänge und einem auffälligen Webbund, der Ober- und Unterkörper optimal aufteilt. Und noch ein ganz heißer Tipp: Diese Körperform sieht gerade in der kalten Jahreszeit im Long John besonders sexy aus!

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Jetzt zählt es!

Ich kann euch die Entscheidung natürlich mit entsprechenden Tipps und Hinweisen nur leichter machen, aber der Weg zum Wäscheshop des Vertrauens bleibt niemandem erspart, um die PERFEKTE Wäsche zu finden. Fakt ist, dass eine persönliche, fachkompetente Beratung einen Shopping-Bummel im WorlWideWeb ganz klar hinter sich lässt, denn auch bei Wäsche geht es ums Fühlen, Erleben und Ausprobieren. Also, raus aus dem Bürostuhl, hoch vom Sofa und ab in den nächsten Shop, denn die neuen Modelle warten bereits.

 

(c) Photos by JOCKEY

Performance ist alles und mit JOCKEY ganz einfach perfekt

Die neue Unterwäsche-Linie  stellt Komfort und Technologie allem Voraus, außer dem Design

Innovation und revoluntionäre Stickware sind keine Fremdwörter für JOCKEY. 140 Jahre Tradition und kontinuirliche Innovation sprechen hierbei für sich. JOCKEY Unterwäsche erreicht dieses Jahr  ein neues Niveau und jeder Körper wird dankbar sein. Egal ob man hart arbeitet, beim Wandern in der Natur ist oder einfach ein Spiel mit Freunden in der Bar genießt, Mann verdient Unterwäsche, die mit seinem Lebensstil mithalten kann.

Willkommen JOCKEY® Performance.

Das verbesserte, feuchtigkeitsabsorbierende Material transportiert Feuchtigkeit unmittelbar von der Haut nach außen an die Materialoberfläche, wo sie verdunstet. So ähnlich wie eine tragbare Klimaanlage. Der bekannte Bund mit Logoinschrift kann noch mehr als nur gut aussehen. Durch seine Feuchtigkeitstransfer-Technologie sorgt er auch an der Gürtellinie für ein angenehm kühles und trockenes Gefühl.

Die JOCKEY® Performance Unterwäsche ist in alle Richtungen dehnbar – egal wo man sich hinbewegst, sie bewegt sich mit. Nach unten und oben zerren ist nicht mehr nötig. Flache, ergonomische und elastische Nähte legen sich perfekt an die Körperformen an. Mit aufgedruckten Transferetiketten verabschieden wir uns von Beginn an von störenden Stoffetiketten.

Das leichte und saumfreie Material schmiegt sich wie eine zweite Haut an den Körper. Ob unter Sportkleidung, Skinny Jeans oder dem Lieblingsanzug, das weiche Material rollt sich nicht ein und trägt nicht auf. Es ist eine Meisterleistung an atmungsaktiver und leichter high-tech Unterwäsche für den täglichen Gebrauch und optimalen Komfort.

Natürlich weiß JOCKEY auch, dass Selbstdarstellung nicht für Komfort geopfert werden möchte. Die spannenden und modernen Fashion-Aufdrucken sorgen für einen modernen und selbstbewussten Auftritt.

JOCKEY’s kühne Performance Linie ist ab 01. Dezember 2016 als Briefs und Boxer Trunks auf www.jockey.de erhältlich.

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Briefs ab 17,95€.

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Boxer Trunks ab 22,95€.

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Für ein Muster, Rückfragen, weitere Fotos und Informationen freuen wir uns über eine Email an s.burghardt@sprechblase.eu

Weitere Inspirationen und Styles gibt es auf www.jockey.de.

Besucht JOCKEY® auch auf Facebook unter
https://www.facebook.com/JOCKEYde

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Photo by Dennis Weber Model: Dan Hyman Underwear: JOCKEY Five Star Rib

JOCKEY RISKIERT EINEN BLICK AUF 140 JAHRE MÄNNLICHE UNDERWEAR-MODELS

Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Und dieser persönliche Geschmack wird wiederum beeinflusst vom jeweils herrschenden Schönheitsideal der Zeit. Die Trendmarke Jockey, gegründet 1876, riskiert nun einen Blick auf die Werbung der letzten 140 Jahre und nimmt dabei die wechselnden männlichen Models aufs Korn, die in den Anzeigen den Idealtyp Mann verkörperten.

Es mag ja einige universelle und zeitlose Merkmale geben, die so ziemlich jede Frau bei einem Mann attraktiv findet, egal aus welchem Jahrhundert sie stammt. Doch schaut man sich die Werbung seit 1876 an, muss man schon feststellen, dass sich die trendigen Traumtypen im Lauf der Zeit durchaus verändert haben.

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Original JOCKEY Man on the Bag von 1912

Zum Unternehmensstart 1876 hielt sich Jockey als Pionier der männlich-sportlichen Underwear noch zurück: In den Anzeigen wurden lediglich Produkte gezeigt. Männer in Unterhosen abzubilden wäre damals einfach undenkbar peinlich gewesen. Heute kaum vorstellbar. Doch Jockey wäre nicht Jockey, wenn die Marke nicht ein paar Jahre später schon Grenzen gesprengt hätte: Die ersten illustrierten Anzeigen, die 1912 in hochauflagigen US-Magazinen erschienen, zeigten einen athletischen Kerl in Underwear, die praktisch den kompletten Körper bedeckte. Da das Ganzkörperteil aber schön eng anlag, hatten Betrachter und vor allem Betrachterinnen trotzdem ihre helle Freude an dem Anblick. Die Anzeige “Man on the Bag” schockierte, setzte aber auch Zeichen und war vermutlich genau deshalb äußerst populär.

Der abgebildete Idealtyp, der sich da so provozierend präsentierte – übrigens von hinten – hatte durchaus Ähnlichkeit mit den Underwear-Models von heute. Nur dass er nicht ganz so jugendlich daherkam, eher in den besten Jahren, ein echter “Man in action”, mit kurzen Haaren und athletisch-durchtrainierter Figur.

Der Underwear-Style veränderte sich ab dem ersten Weltkrieg. Körperhygiene und das tägliche Bad wurden allgemein selbstverständlicher und so musste man den Körper nicht mehr schamhaft komplett bedecken.

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JOCKEY Fotografie aus den 40er Jahren

 

In den 40er Jahren setzten Fotografen verstärkt auf die Still Life Photography: Models zeigten sich frontal und unbeweglich vor der Kamera. Die Underwear-Models trugen sogar Masken, nicht etwa um ihre Begeisterung für Superhelden zu demonstrieren, sondern um ihre Anonymität zu waren. Schon auf den ersten Blick sieht man, dass die Models der Nachkriegsjahre weit weniger durchtrainiert wahren als ihre Vorgänger. Der Zweite Weltkrieg war ein harter Lehrmeister gewesen: Es waren ganz normale Männer, die für Amerika gekämpft und gesiegt hatten, keine idealtypischen Superkerle. Und so wurde dieser Jedermann plötzlich auch in der Werbung zum Held der Stunde.

Auch in den Nachkriegsfilmen wurden plötzlich weniger perfekt anmutende Hauptdarsteller populär, wie Mickey Rooney oder

Desi Arnaz aus „I love Lucy“.

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JOCKEY Anzeige zum Run auf Europa

1948 gelang Jockey der Sprung über den großen Teich nach Europa. Dort war die Nachfrage nach der stylischen und hochwertigen Underwear der begehrten US-Marke Jockey immens gestiegen. Das Timing war also perfekt und in Paris, Mailand, London und Berlin trugen Männer unterm smarten Business-Look seit neuestem ihre perfekt sitzende Jockey Underwear Made in USA.

In den 70er Jahren bekannte man dann endlich Farbe. Dieser kühne Trend machte auch vor der männlichern Underwear nicht Halt. Zum ersten Mal in der Geschichte gab es verschiedenfarbige Unterwäsche für Männer und dazu noch eine Bandbreite unterschiedlicher Passformen.

Der maskuline Mann wurde gefeiert und in der Werbung wimmelte es in den 1970ern nur so von mäßig definierten Männerkörpern. Die stellten dafür ihre stark behaarten Arme und reichlich Haupt- und Brusthaar zur Schau. Sean Connery als absoluter Frauenschwarm war der Prototyp dieses neuen Ideals. In der Underwear-Werbung trugen die Männer äußerst selbstbewusst bunt, über die Ästhetik dieser Fotos mag man heute gerne streiten.

2016 ist der athletische und durchtrainierte männliche Body ein Must have, gerne mit wenig Körperbehaarung. Aktiv und stilsicher muss der begehrenswerte Mann heute sein. Und er interessiert sich für Musik und Design. Außerdem reist er leidenschaftlich gerne und scheut dabei kein Abenteuer. Der neue Tarzan, Alexander Skarsgård, ist ein Musterexemplar dieser neuen Hollywood-Hünen.

Jockey blickt von jeher nach vorne und feiert konsequent und leidenschaftlich den modernen Mann. Die zeitlose Marke setzt seit 140 Jahren neue Trends im Bereich Underwear und Loungewear und trägt mit ihrer Auswahl männlicher Models dazu bei, das Männerbild der neuen Zeit zu prägen – damals, heute und morgen.

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Neuinterpretation des Kultmotiv "Men on the Bag" Fotograf: Dennis Weber Model: Dan Hyman Underwear: JOCKEY Five Star Rib

Weitere Inspirationen und Styles sind auf www.jockey.de zu finden.

Besucht JOCKEY® auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/JOCKEYde

Eine kleine Herausforderung ist es schon, die zehn besten Unterwäschemarken für Männer aus dem vielfältigen Angebot herauszufiltern. Welche Kriterien sollen als Wegweiser dienen, um sich durch das Baumwoll-Elastan-Dickicht der Fashion-Industrie zu wühlen, um für euch genau die Marken in die Top-Liga heben?

Frei nach dem Motto „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ hat sich SPRECHBLASE PR direkt an das starke Geschlecht gewendet und via Facebook zu einer Umfrage aufgerufen, die die Jungs mal dazu aufgefordert hat, die Hosen herunter zu lassen und Farbe bzw. Marke zu bekennen. Repräsentativ auf den Bundesdurchschnitt ist das Ergebnis sicher nicht, aber dennoch spiegelt es den aktuellen Geschmack von weit über 200 Männern im Alter von 18 bis 60 Jahren wieder. Ein bunter Underwear-Mix sozusagen mit vielen Bekannten. OK, Männer, dann mal die Hosen runter und zeigen, was da im Verborgenen schlummert.

 

10. DIRK BIKKEMBERGS

Ein wenig enttäuscht war ich schon, dass einer meiner Favoriten es nur auf Platz 10 geschafft hat, aber gemessen an der Anzahl der Labels, die zur Auswahl standen, war das so gesehen eine tolle Leistung. Das Label besticht durch eine exzellente Passform, sehr gute Verarbeitung und vor allem durch ein modernes, aber nicht zu auffälliges Design, das einem modernen Mann gerecht wird und ihn optimal verpackt.
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09. SCHIESSER

Dieses deutsche Traditionsunternehmen gilt als der Vorreiter des Feinripp, welches 1923 auf den Markt kam und hatte in den letzten Jahren eine ziemliche Berg- und Talfahrt hingelegt. Nach 2009 erholte sich das Unternehmen nach und nach wieder. 2010 wurde die Insolvenz beendet und mit einem neuen Markenauftritt sowie einem überarbeiteten Firmenlogo ist das Unternehmen wieder ganz oben mit dabei.

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08. HOLLISTER

Ein kontroverses Label, wenn man der Presse glauben darf. Gehypt als eines der absoluten Jugend-Labels (gehört zu Abercrombie & Fitch) und gedacht für die sportiven und schönen Menschen, wie es gerne kommuniziert wurde. Das interessante Store-Konzept bietet eher gedämpftes Licht und coole Musik im Surfer-Style, doch sorgt die übermäßige Aromatisierung immer wieder für Atemnot bei mir. Und um ehrlich zu sein ist ein Label, dass Menschen ausschließt, leider nicht meins.

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07. TOMMY HILFIGER

Wer kennt sie nicht, die dreifarbige Optik, mit der dieses Label für einen perfekt koordinierten und einheitlichen Look in der Öffentlichkeit sorgt. Schöne Menschen im AMERICAN STYLE transportieren den American Way of Life bis ins letzte Wohnzimmer. Die Wäsche dieser Marke ist ebenso cool und lässig gehalten und verzichtet auf auffällige Designs und Looks – so wie die Marke an sich auch. Sie ist eben das Label, das an die Hamptons, an Golf und Polo (den Sport, nicht die Marke) erinnert, eben klassisch-amerikanisch.

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06. AUSSIEBUM

Halleluja, was für ein Augenschmaus! Rein optisch gesehen bietet das australische Label alles, was das Herz begehrt: Aktuelle Mode, aufwändige Designs und vor allem Models, bei denen man die Wäsche vergisst und der Mund offen stehen bleibt. Reine Taktik? Natürlich, denn nicht umsonst ist die Marke vor ein paar Jahren gerade das „Must have“ der Gay-Community gewesen. So schnell der Hype kam, so schnell ging er auch leider wieder und ich kann auch verstehen warum. Auch wenn die Bilder perfekte inszenierte Beulen in Unterhosen, knackigste Kehrseiten und andere tolle Muskelpartien in den Fokus heben, fehlt es der Marke ein wenig an Beständigkeit. Qualität und Passform hielt nicht mal eine Saison und ich muss gestehen, dass ich auch vom Marketing geblendet wurde, mich aber die nicht überzeugende Qualität eines Besseren belehrt hat. Optisch top, aber schnell wird der Push-up-Trunk zum Wäschesack. Schade eigentlich.

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05. ADDICTED

Eigentlich gibt es zu diesem spanischen Label gar nicht viel mehr zu sagen, denn es bedient sich derselben Strategie wie unser Platz 06. Dieses Mal treten nur die heißen Spanier und Latinos auf den Plan und preisen heiße Hintern und sexy Wäsche an. Klar, dass auch hier gepusht und gerückt werden darf und die Gays unserer Nation reihenweise „Hier“ schreien. Die Designs reichen von klassisch-sportlich bis extrovertiert heiß und in der Qualität ist ADDICTED seinem australischen Vorgänger eine Armlänge voraus, weswegen der 6. Platz durchaus gerechtfertigt ist.

http://addicted.es/es/

04. JOCKEY

Seit nunmehr 140 Jahren ist das amerikanische Traditonsunternehmen in insgesamt 140 Ländern vertreten und gilt seit den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts als Erfinder der bekannten Unterhose (Brief). Das Unternehmen wurde von Andy Warhol geliebt, entwarf die Unterwäsche für den ersten Flug zum Mond und war auf dem Cover der Rolling Stones zu sehen, was will man also noch mehr? JOCKEY schafft es, klassische Produkte in Ripp und Co. perfekt mit seinen aktuellen Fashion Kollektionen zu kombinieren und bietet für jeden Mann die passende Lösung für untendrunter und drüber bei Freizeit, Sport und Spiel. Ich persönlich freue mich sehr, dass JOCKEY es so weit im Ranking gebracht hat.

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03. Bruno Banani

Seit 1993 feuert das Chemnitzer Unternehmen seinen Slogan „Not for everybody“ erfolgreich in die Menge. Nach unternehmenseigenen Aussagen lag bereits die Markenbekanntheit in der Bevölkerung nach 8 Jahren bei 27% und das will ich gerne glauben. Die Wäschedesigns reichen von klassischen, manchmal sogar konservativen Optiken bis hin zu modernen, auffälligen Produkten, die eine sehr breite Zielgruppe ansprechen. Ob Jung oder Alt hat sich dieses deutsche Unternehmen zu einer der Top-Player im Wäschemarkt gemausert und gehört deswegen schon in dieses Ranking.

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02. HUGO BOSS

Und wieder ein deutsches Unternehmen, das es dieses Mal sogar bis auf Platz 2 geschafft hat. 1924 in Metzingen gegründet, gehört HUGO BOSS zu den weltweit erfolgreichsten Modemarken, auch im Unterwäsche-Segment. Da liegt vor allem an der sehr guten Materiakombination, die perfekten Sitz in jeder Situation garantiert, dem markanten, aber zurückhaltenden Design und vor allem der Langlebigkeit. Denn sind wir mal ehrlich, wir Männer kaufen eh nicht häufig Wäsche und wenn, dann muss sie auch einiges aushalten können. HUGO BOSS überzeugt und gehört deswegen alleine schon auf diesen Platz.

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Uih, jetzt geht es um die Krone der Unterwäsche, um den goldenen Waistband, um das Unternehmen, das scheinbar jeden Mann überzeugt, zumindest nach Umfrage und ich sage nur eines… die 90er Jahre, ein trainierter Sänger und ein lasziver Blick auf einem Schwarz-Weiß Motiv. Die Rede ist natürlich von Marky Mark und deswegen ist auf Platz 1…

 

01. CALVIN KLEIN

Was macht dieses Label so besonders, was macht es zum Spitzenreiter in unserem Ranking? Das amerikanische Label wurde 1968 vom Deigner Calvin Klein gegründet, wird aber seit 2003 nach der Übernahme von Phillips-Van Heusen ohne den Gründer weitergeführt.

Wenn diese Marke von Anfang an eines konnte, dann war es auffallen, aber stets im positivem Sinne. Ob es die grandiose Marky Mark-Kampagne war oder das erste Unisex-Parfum der Welt – um Calvin Klein kam man nie herum. Omnipräsent wie die Luft ist dieses Label ein konstanter Teil unseres Lebens geworden. Und das nicht zu guter Letzt natürlich vor allem durch die Wäsche, die qualitativ hochwertig, aber nie aufdringlich ist. Zwar gab es die einen oder anderen Knallfarben, aber dann wurde das Design reduziert, so dass es nie zum Overkill kam. Ein wenig klassisch, ein wenig Trend und vor allem viel Qualität machen diese Marke bis heute zu einem Mega-Player der Branche und deswegen der verdiente erste Platz im Ranking.

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Unser Fazit:

 

Tja, was bleibt mir noch zu sagen? Auch wenn es Statistiken gibt, die das eine oder andere Label nicht in der Top 10 sehen, bin ich sehr begeistert davon, wie gut die Männer mit der Vielfalt der Wäsche umgehen und sogar Markentreue zeigen. Denn glaubt man unserer Umfrage machen sie ihre Treue vom Design und der Qualität abhängig und bleiben bei einer Marke, wenn sie ihnen genau das liefert. Immerhin tendieren Männer nach wie vor eher zu Unifarben anstatt du schreienden Designs, die an explodierte Manga-Comics erinnern anstatt an eine Unterhose und suchen vor allem nach Qualität und Material aus. Was mich dann doch überrascht hat, was die Angabe, dass nur 3% ihre Wäsche von der Liebsten kaufen lassen, sondern lieber selbst im Store schauen und dort oder online kaufen. Die Selbstständigkeit der Männer scheint auf dem Vormarsch – Hurra!