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Glöckner

Disney’s der Glöckner von Notre Dame

Der Bucklige von Notre Dame, eingesperrt in der Höhe des Glockenturms und voller Sehnsucht nach einem Leben da draußen, verliebt sich in die aufregende, feurige Zigeunerin Esmeralda, die ihn auf dem Fest der Narren vor dem wütenden Pöbel rettet und sich damit den Domprobst von Notre Dame zum Feind macht. Diese Geschichte aus der Feder von Victor Hugo wurde schon mehr als einmal erzählt und immer wieder mit neuen Ideen und Facetten gezeigt.

Stage Entertainment brachte es als Erfolgsmusical aus der Feder von Alan Menken und James Lapine für die ganze Familie bereits 1999 in einer an den Zeichentrickfilm angelehnten Version in das Theater am Potsdamer Platz nach Berlin, wo es 2002 seinen letzten Vorhang hatte. 2017 kehrt das Musical nun in einer vollständigen Neuinszenierung zurück in die Hauptstadt, aber dieses Mal in das Stage Theater des Westens, wo es bis November 2017 zu sehen ist.

Was ist neu an der Inszenierung? Was hat sich verändert? Wie packt diese neue Version einen Musical-Junkie wie mich? Ich habe mir das Musical angeschaut und mir mein eigenes Bild gemacht.

 

Bühnenbild

Ein imposantes Gerüstwerk aus Balken, Trägern und Seilen dominiert das Bühnenbild von Anfang bis zum Finale des Stücks und entführt den Zuschauer direkt in das Innere des monumentalen Gebäudes von Notre Dame. Bewegliche Bühnenelemente wie die majestätischen Glocken des Doms fahren von der Decke herunter und wechseln zwischen der Kapelle und dem Glockenturm thematisch hin und her. Der Chor in grauen Kutten gekleidet und im Hintergrund verharrend vermischt sich als kontinuierliches Element Mitgliedern des Ensembles, die sich im Laufe der Show immer wieder aus dem Chor herauslösen, um mal die Wasserspeier und Statuen, mit denen sich der Hauptdarsteller unterhält, und um mal die Bewohner der Stadt darzustellen. Zum ersten Mal in einem Stage Musical hat der Zuschauer das Gefühl, als würde das Ensemble kontinuierlich auf der Bühne verweilen und je nach Szene in eine andere Rolle zu schlüpfen. Mit Hilfe von Accessoires und kleinen Bühnenelementen werden neue Szenenbilder geschaffen, Fahnen drapiert, Stuhlbänke zu Gefängnistüren umgewandelt und mit Hilfe von Licht und Schatten in eine neue Stimmung versetzt. Über allem thront aber stets der große Holzaufbau, der das Innere von Notre Dames und des Glockenturms widerspiegelt und hinterlässt am Ende nur ein Gefühl: Warum so reduziert, dass der Zuschauer immer das Gefühl hat, sich nur in der Kirche zu befinden. Ob beim Fest der Narren, im Hof der Wunder oder bei wunderbaren Melodien wie „Draußen“ oder „Dach der Welt“ können neue Elemente nicht davon ablenken, dass die neue Bühne das Musical sehr einengt und nicht die Freiräume und Abwechslung im Bild bietet, was es verdient. Der Zuschauer wird eigentlich wie Quasimodo in der Kirche eingesperrt und dort festgehalten. Ganz am Ende zeigt die Inszenierung dann doch, dass auch die große Front-Fassade, die man stets nur von innen sieht, auch zu öffnen ist und die Bühne gleich in ein ganz anderes Licht und Feeling taucht, was viel früher hätte passieren können.

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Die Show

Man neigt stets zum Vergleich, wenn etwas neu inszeniert wird und manchmal hat man Glück und es gefällt einem oder die neuen Ideen schaffen eher ein negatives Gefühl. Bei dieser Version war ich sehr zwiegespalten, was neue Ideen und Umsetzungen angeht. Doch beginnen wir am Anfang. Mit dieser Version des Victor Hugo-Romans holt Stage Entertainment Quasimode heraus aus der bunten Familienwelt von Disney, denn die gesamte Show wirkt viel erwachsener, viel düsterer und auch teilweise grausamer, als es der 90er Jahre Zeichentrickfilm natürlich war. Die Geschichte hält sich viel näher an das Originalbuch, das 1831 erschienen ist. Zwei Brüder, der eine ein Lebemann und der Andere, der sein Herz und Handeln nur Notre Dame weiht, zerstreiten sich und werden getrennt. Eines Tages taucht der jüngere Bruder total verlebt und kaputt auf und vertraut dem Älteren sein Kind an. Das entstellte Gesicht sieht der mittlerweile zum Domprobst aufgestiegene Frollo als ein Zeichen Gottes an und nimmt sich widerwillig dieses Geschöpfes an, während der jüngere Bruder in seinem Beisein stirbt. Von da an beginnt die Geschichte wie bei Disney im Film, doch verzichtet Stage hier auf künstliche Effekthascherei, sondern setzt gekonnt auf erwachsene Theater-Elemente, die Musiktheater und Schauspiel verbinden. Es werden keine Bühnenteile per Fernbedienung hereingefahren, die das Bild verändern, oder große Leinwände und LED-Wände mit aufwändigen Projektionen bestückt, sondern ganz reduziert auf Lichteffekte und kleine Elemente Wert gelegt, die in Verbindung ein neues Gefühl schaffen sollen. Leider bleibt bei dieser Art der Umsetzung oftmals das Bild von Notre Dame zu präsent und das auf Kosten der gesamten Atmosphäre, denn als Zuschauer hat man immer das Gefühl, im Dom gefangen zu sein.

Das Ensemble macht sich als Bühnenarbeiter recht gut und ihnen gelingt der Szenenwechsel sehr gut, ohne den Ablauf dabei zu stören. Doch beim näheren Beobachten des Ensembles während der gesamten Show fallen immer wieder sehr viele Unsicherheiten in Bewegungen und einzelnen Choreographien auf, die sehr gespielt und nicht gelebt wirken. Mir persönlich gefällt die Idee sehr gut, das Ensemble immer auf der Bühne zu sehen und dann in die Bürger oder die Wasserspeier zu wechseln, aber irgendwie beschleicht mich immer das Gefühl, als würden selbst nach 100 Vorstellungen viele Bewegungen und Abläufe immer noch nicht sitzen und ich entdecke immer wieder einige, fragende Gesichter, die zu fragen scheinen: Was soll ich als nächstes tun?

Auch die Tanzszenen bieten keinen Wow-Effekt, der mitreißt und die Stimmung auf der Bühne transportiert. Was mir fehlt ist die Leidenschaft, das Flüssige in den Bewegungen und vor allem das, was mich als Zuschauer in die Welt von Victor Hugo abholt. Mich beschleicht die Vermutung, dass sowohl Regisseur als auch Choreograph nur einen Job nach Plan gemacht haben, aber nicht dafür gesorgt werden, dass alles bis in letzte Detail stimmt und das finde ich sehr, sehr schade.

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Die Darsteller

Esmeralda (Sarah Bowden)

Diese Rolle muss Feuer haben, für Leidenschaft stehen und die Bühne mit Licht füllen. Esmeralda ist die Frau, die gleich drei Männern auf der Bühne den Kopf verdreht und darunter selbst den Domprobst Frollo um den Verstand bringt. Wie es schon Gina Lollobrigida im Film mit Anthony Quinn und selbst die Zeichentrickfigur im Disney-Klassiker geschafft hat.

So war ich bezüglich der Wahl von Sarah Bowden als neue Esmeralda sehr voreingenommen, denn die bekannte Sängerin und Tänzerin, die man aus „Cats“, „Tanz der Vampire“, „A Chorus Line“ oder „We Will rock you“, vereint für mich persönlich so gar nichts, was ich mit einer aufregenden Zigeunerin in Einklang bringen würde. Entsprechend hoch waren natürlich auch die Erwartungen, ob sie mich eines Besseren belehren würde.

Und leider tat sie es nicht. Statt Emotionen und Leidenschaft erlebte ich eine statisch heruntergespielte Rolle, ohne Feuer, ohne Passion und vor allem – und das finde ich noch schlimmer – kaum glaubwürdiges Zusammenspiel mit den anderen Mitgliedern des Ensembles. Man spürte nichts von der Liebe zu Phoebus, man nahm ihr nicht das Mitleid für Quasimodo ab und vor allem ist sie keine Zigeunerin. Ihre Tanzszenen wirkten seelenlos und einstudiert und auch stimmlich konnte sie nichts in mir berühren, was andere, die „Gott, deine Kinder“ gesungen haben. Sie wirkt auf der Bühne leider sehr verloren in dieser großen Rolle und schafft es leider nicht, dies durch besondere Highlights weg zu machen.

 

Erzdiakon Claude Frollo (Felix Martin)

Wer erinnert sich nicht an das diabolische Grinsen des Bösewichts in dem Zeichentrickfilm? Ein Mann zwischen Pflicht und Emotionen, dessen Weltbild durch eine einzige Begegnung ins Wanken gerät und dem alle Mittel recht sind, um diese Frau zu finden. Felix Martin schien an diesem Abend in Hochform zu sein, denn seine Interpretation des Frollo schaffte es, mich sehr intensiv abzuholen.

Stimmlich lieferte er eine exzellente Vorstellung ab und setze auch schauspielerisch genau die Akzente, die dieser Figur zum Leben verhelfen. Mit dieser Besetzung hat Stage wirklich alles richtig gemacht.

 

Hauptmann Phoebus de Martin (Daniel Rakasz)

Ein Pfau voller Selbstsicherheit, dem durch eine einzige Frau nicht nur das Herz, sondern auch die Augen geöffnet werden und der nicht länger dem martialischen Treiben des Erzdiakon zusehen kann und sich gegen ihn auflehnt. Mit Daniel Rakasz hat das Musical zumindest schon einmal eines sicher: Der Hauptmann ist ein Blickfang sobald er die Bühne betritt. Nach der Show konnte ich mich noch mit dem gebürtigen Ungarn unterhalten und erfuhr, dass er eigentlich als Quereinsteiger zum Musical und damit auch nach Deutschland gekommen ist, was ich ihm schon einmal hoch anrechne. Seine sanglichen Leistungen haben auf jedenfall überzeugt, doch im Schauspiel fehlten mir dann leider ein paar Facetten, die ihn etwas prägnanter gemacht hätten. Im gesamten Verlauf wirkt er sehr nett und freundlich und macht einen guten Job, aber gerade zu Anfang hätte ich mir ein wenig mehr männliches Gehabe gewünscht. Zum zweiten Akt hin steigerte er dann seine Leistung und wurde – vor allem in der Gefängnisszene – aber dann von seiner Kollegin Sarah oftmals alleine gelassen. Man merkte als Zuschauer, dass sie nicht die Nähe der Szene ihm gegenüber zugelassen hat, um wirklich große Emotionen zu wecken. Ich denke von diesem jungen Mann werden wir noch viel hören.

 

Quasimodo (David Jakobs)

Eine sehr herausfordernde Rolle für jeden, der sie spielt, und so ist die Erwartung seine Leistungen betreffend natürlich am höchsten. Zwischen der Einsamkeit des Glockenturms mit Frollo als einzigem Gesprächspartner sucht sich der Glöckner die Wasserspeier und Statuen als Gesprächspartner aus, um mit ihnen seine Gedanken zu teilen. Der Wunsch in ihm wächst, auch andere Menschen zu treffen und so kommt es zu dem alles verändernden Tag, als er sich verkleidet auf das Fest der Narren wagt. Ein Erlebnis, dass alle Charaktere prägt und verändert, besonders diesen.

David Jakobs gelingt eine fulminante Darstellung dieses Charakters zwischen mal kraftvollen, mal tiefgründigen Gesangspassagen, die ihm scheinbar extrem leichtfallen. Er schwingt zwischen Höhen und Tiefen so leicht hin und her, als würde er die Glocken der Kirche wirklich zum Leben erwecken und holt den Zuschauer genau da ab, nämlich im Herzen. Man hat Mitleid, man ist wütend auf die, die ihm Böses wollen und wünscht sich ein Happy End für diesen Menschen.

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Fazit

Mit dieser Inszenierung ist es Stage Entertainment wirklich gelungen, den Glöckner erwachsen werden zu lassen, was dieses Musical meiner Meinung nach nicht zu einem Familienmusical macht, sondern eher für die erwachsenen Zuschauer eignet. Stets die Frage im Raum „Was macht ein Monster aus und was einen Mann?“ wird erst der Schauspieler vor den Augen des Publikums zu Quasimodo und am Ende wieder zum Schauspieler, während der Rest des Ensembles sich die schwarzen Streifen des Glöckners auf das Gesicht malen und so seinen Platz einnehmen. Die Moral ist eindeutig, in jedem stecken Gut und Böse, aber nicht immer offenbart das Äußere, wozu ein Mensch wirklich fähig ist.

Das Ensemble liefert eine gute Show ab, wobei es in vielen Passagen zu holprig und ungeübt wirkt, was manchen Szenen den Zauber nimmt. Das Ganze wird überschattet von einer Hauptrolle, die dem Anspruch und der Person, die verkörpert werden soll, leider nicht gerecht wird, was auch die beiden sanglichen Highlights nicht wegmachen können.

Im Gesamtbild hätte ich mir etwas mehr „Draußen“ gewünscht, was das Bühnenbild gerade zum Finale ja beweist, dass es möglich ist, um mehr Paris, mehr Leben, mehr Notre Dame von außen zu sehen. Ich fühle mich zu sehr in der Kirche eingesperrt als Zuschauer.

Noch zu erwähnen ist der fulminante Chor, der immer wieder Gänsehautmomente erzielt hat, besonders beim Opening des zweiten Aktes, der in der Gesamtwirkung definitiv besser war als der Erste. Natürlich war es für alle die zweite Show an einem Tag, aber dennoch darf das nicht auf Kosten der Qualität laufen.

Ich bin froh, mir den „Glöckner von Notre Dame“ angeschaut zu haben, denn es ist in der finalen Betrachtung ein tolles Stück mit sehr guten Momenten, aber leider nicht da, wo es darauf ankommt, was besonders an einer schwachen Esmeralda und einem zum Teil sehr gespielten Ensemble liegt. Man hat leider das Gefühl bekommen, dass alle (bis auf Quasimodo und Frollo) ihre Rolle nur spielen, sie aber nicht leben. Und genau davon lebt ein Musical: Wir wollen in eine andere Welt abgeholt werden, wir wollen berührt, wir wollen verzaubert, wir wollen eins werden mit den Figuren. Das ist leider nur zu einem ganz kleinen Teil gelungen. Ich bin der Meinung, dass es perfekt gespieltes, glaubwürdiges Stück mich auch das sehr starre Bühnenbild (trotz imposanter Glocken, die aus der Decke kamen) hätte vergessen lassen, doch so kamen zu viele Details zusammen, um ein besseres Fazit zu ziehen.

Tickets für das Musical können hier bestellt werden!

Photos by Johan Persson © Disney

Körperwelten

Die fünf verschiedenen Männer-Typen und welche Wäscheform für welchen Typ Mann geeignet ist.

 

„Das sieht gut aus, das passt schon!“ – Männer kennen die unleugbare Wahrheit, denn Unterwäsche ist nicht gleich Unterwäsche. Es gibt Styles, die sehen am Model fotografiert toll aus, wirken auch in der Hand sehr angenehm, aber passen dann doch nicht, wenn es um die eigene Körperform geht.

Wie man die perfekt sitzende Wäsche für den eigenen Körpertyp finden kann, haben wir uns in diesem Monat einmal anhand von fünf verschiedenen Körperformen genauer unter die Lupe genommen und diesen Leitfaden für den nächsten Shopping-Trip zusammengestellt.

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In den 30er Jahren erfand JOCKEY® die bekannte und weltweit zu den beliebtesten Wäscheschnitten gehörende Form, den Slip. Seitdem hat sich sehr viel getan und die Wäscheindustrie geht viel stärker auf individuelle Bedürfnisse verschiedener Käufergruppen ein, um genau das Produkt zu präsentieren, das dem Anspruch nach Sitz, Tragekomfort und Qualität gerecht wird. Mittlerweile gibt es Boxer Shorts, Short Trunks, Slips (Brief), Boxer Trunks, Strings, Jockstraps und was sonst nicht alles für den modernen Mann, der von dieser Fülle an Angeboten nicht selten überfordert ist. Studien belegen, dass selbst im 21. Jahrhundert der Mann nicht den Wert auf seine Wäsche legt, wie es zum Beispiel die Frauen tun. Deswegen wird es Zeit, ein wenig Klarheit ins Dickicht von Formen, Schnitten und Designs zu bringen.

Schließlich sollte sich in einer gut sortierten Wäscheschublade eine ideale Mischung aus Komfort, Stil und Qualität wiederfinden, so stilvoll und wertig, wie es der Rest der Kleidung im Schrank.

 

Farb-Dschungel!

Verständlich, dass sich manche Männer wie ein Entdecker im Dschungel fühlen, wenn sie sich für neue Wäsche entscheiden sollen. Anhand von Fotos sehen natürlich alle Formen an einem sportlichen Model toll aus und auch die Farb-Gestaltung weckt den Wunsch, das auch zu tragen. Schon ist das Problem da, denn nicht alle Farben und Muster stehen auch jedem Männertyp.

Wer sich unsicher fühlt, greift auf klassische Farben zurück, damit es beim Abstreifen der Kleidung nicht das große Kichern gibt. Niemand möchte rosa Shorts auf weißer Haut oder Santa Claus auf Boxer Shorts sehen. Klassische Farben wie Schwarz, Weiß, Navy oder auch gedeckte Rot-Töne sind immer eine sichere Wahl. Bei mutigeren Kreationen hilft eine fachmännische Beratung durch geschultes Fachpersonal oder den Partner.

 

Größenwahn!

Auch mit der Größe haben viele Männer ein Problem und anhand von zwei einfachen Tipps kann jeder Mann schnell erkennen, ob er die richtige Größe gefunden hat:

  1. Schnürt oder schneidet der Bund am Oberschenkel ein oder man hat keinen Freiraum im Schritt, ist das ausgewählte Modell sicher eine Nummer zu klein.
  2. Sollte der Bund aber unter der Hose beim Beugen rutschen, sollte man lieber eine Nummer größer nehmen.

Auch ist eine Größe M nicht immer eine Größe M und so fallen manche Formen bei verschiedenen Marken immer ein wenig unterschiedlich aus. Um das Anprobieren kommt also niemand herum.

 

Und das sind jetzt meine Tipps für den nächsten Shopping-Trip!

 

Typ #1 – Die Apfel-Form

Die Apfel-Form kennzeichnet einen Mann mit durchschnittlicher Körpergröße, der gerade im Oberkörper mehr Rundungen und eine breitere, fülligere Statur hat.

Hier muss man vor allem darauf achten, dass Bündchen nicht einschnüren und genug Komfort vorhanden ist. Jeder Mann mit dieser Körperform sollte von schmal und zu knapp geschnittener Wäsche die Finger lassen.

Optimale Schnittformen sind der klassische Trunk sowie auch bequeme Boxer-Shorts. Diese aber nur dann, wenn die Beine nicht zu schmal ausgebildet sind. Für den Alltag beim Job sind Trunks die optimale Lösung. Von Trunks mit auffälligem Webbund sollte man lieber die Finger lassen, da diese gerne einmal beim Sitzen im Bauchbereich drücken oder stören können.

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Typ #2 – Die Birnenform

Männer mit einer Birnen-Form haben häufig einen kleineren Oberkörper und sind in den Schultern schmaler als am Bauch, den Oberschenkeln und den Hüften. Alles, was knapp und kurz geschnitten ist, sollte lieber vermieden werden, besonders Slips (Brief) und Low Cut-Trunks.

Da die Körpermitte ausladender ist als der Rest des Körpers, bedarf es einer stärkeren Bedeckung und eine Akzentuierung durch einen auffälligen Webbund zum Beispiel. Dieser Mann braucht mehr Stoff am Körper.

Die ideale Wäscheform ist der Boxer Trunk mit seinem länger geschnittenen Bein und dem breiten Webbund. Gerade in den USA ist diese Form sehr beliebt und findet auch hier immer mehr Liebhaber, weil sie nicht nur bequem ist, sondern zudem auch einen sportlichen Touch vermittelt.

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Typ #3 – Schmalhans

Dieser Körpertyp hat eine sehr schmale, dünne Silhouette, die bei der falschen Wäscheform unvorteilhaft akzentuiert wird. Sackartige Formen und Modelle mit viel Material sind der Feind dieser Körperform, weil sie den Blick auf die dünnen Oberschenkel lenken und die kleine Taille herausheben. Es darf also gerne etwas kürzer sein, aber nicht zu sehr, weil sonst das Verhältnis Oberkörper und Beine unausgeglichen wirken kann.

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Typ #4 – Kurzer Oberkörper

Bei Männern mit kurzem Oberkörper spricht die Industrie meistens von einer Körpergröße, die unter 173 cm liegt. Vielen Hollywood-Schauspielern geht es so, und genau wie der Mann von nebenan, stehen sie vor demselben Problem. Die meisten Wäscheformen bieten zuviel Stoff und lassen den Körper dadurch noch kleiner wirken und nicht selten bewegt sich der Bund über die Taille.

Diesen Männern sagen wir: Weg mit dem Stoff, denn der klassische Slip oder auch der Retro-Slip sind die optimale Form für sie. Das schmale Seitenband lässt Beine und Oberkörper länger wirken und schafft so einen guten Ausgleich der beiden Körperpartien.

Auch wenn es hier „Weniger ist mehr“ heißt, rät das Wäschelabel vom String oder Tanga ab, denn die gehören höchstens an die Copacabana.

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Typ #5 – Langer Lulatsch

Sie sind groß, sie sind auffällig, die Männer über 188 cm, die diesen Körpertyp ausmachen. Allerdings kann der lange Torso und die langen Beine auch Probleme verursachen, wenn die Wäscheform nicht passt. Zu wenig Stoff zieht beide Partien zusätzlich optisch in die Länge und auch bei zu viel Stoff entsteht ein optisches Ungleichgewicht.

Die Lösung ist der klassische Trunk mit einer optimalen Beinlänge und einem auffälligen Webbund, der Ober- und Unterkörper optimal aufteilt. Und noch ein ganz heißer Tipp: Diese Körperform sieht gerade in der kalten Jahreszeit im Long John besonders sexy aus!

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Jetzt zählt es!

Ich kann euch die Entscheidung natürlich mit entsprechenden Tipps und Hinweisen nur leichter machen, aber der Weg zum Wäscheshop des Vertrauens bleibt niemandem erspart, um die PERFEKTE Wäsche zu finden. Fakt ist, dass eine persönliche, fachkompetente Beratung einen Shopping-Bummel im WorlWideWeb ganz klar hinter sich lässt, denn auch bei Wäsche geht es ums Fühlen, Erleben und Ausprobieren. Also, raus aus dem Bürostuhl, hoch vom Sofa und ab in den nächsten Shop, denn die neuen Modelle warten bereits.

 

(c) Photos by JOCKEY

PR-Sünde

Die größten Fehler auf Facebook!

Wir sind alle online, ständig erreichbar und die Informationen, die wir brauchen, holen wir uns aus dem Netz dank Smartphone und Tablett. Gerade über Facebook „liken“, „sharen“ und schauen wir, was unsere Freunde machen, welche interessanten News sich in der Promiwelt ergeben haben und holen uns Ideen und Anregungen. Wo es vor 10 Jahren noch normal was, mit einer Zeitung oder einem Buch im Bus zu sitzen, hat diesen Platz die Technik erobert.

Doch der Umgang mit den sozialen Medien kann Fluch und Segen gleichzeitig sein, wenn man nicht weiß, wie man sich optimal im Netz darstellt. Immer wieder passieren haarsträubende Fehler, die man mit ein wenig nachdenken eigentlich vermeiden kann.

Natürlich neigt man schnell dazu, etwas zu posten oder zu teilen und schon kann es passieren, dass man sich in einem Licht darstellt, was eigentlich gar nicht gewünscht ist. Welche Fehler ich in der letzten Zeit immer häufiger beobachte und was man besser machen kann, möchte ich euch heute und hier gerne mitteilen und so für ein wenig Aufklärung sorgen.

 

Facebook Fehler #1

Sei und bleibe du selbst!

Bist du auf deinem persönlichen Profil unterwegs, betreust du eine Marken- oder Fanseite oder agierst als Social Media-Stratege im Auftrag eines Kunden? Die persönliche Handschrift ist extrem wichtig, um für eine klare Wiedererkennung zu sorgen.

Schau dich um, bei Marken, bei Produkten und auch bei Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, sie alle haben das, was man eine Markenwelt nennt. Eine ganz klare Ausrichtung, eine klare Botschaft und Sprache, die sie unverkennbar machen. Auch, wenn es einem ganz schön auf den Zeiger gehen kann, aber nutze die Zeit einmal und schaue dir Werbekampagnen verschiedener Unternehmen an und du erkennst sofort – selbst wenn das Logo nicht sichtbar ist – um wen es sich handelt. Ob Burger King oder McDonald’s, ob Coca Cola oder Pepsi, sie alle folgen ihrer Markenwelt, hinter der eine ganz klare Strategie steckt.

Bleibe also auch im Netz immer du selbst, verstelle dich nicht oder setze dich in ein Licht, das nicht zu dir passt, deine Fans oder Follower werden es merken.

 

Facebook Fehler #2

In der Kürze liegt die Würze!

Für wen auch immer deine Beiträge gedacht sind, im Social Web geht es in erster Linie um Unterhaltung und um den Austausch von Informationen.

Wie lieben wir unsere Informationen? Natürlich kurz und auf den Punkt gebracht, denn langes Geschwafel langweilt sehr schnell. Bei den Millionen von Posts, die täglich durch den News Feed rauschen hat niemand die Zeit, sich ewig lange Beiträge anzuschauen oder zu lesen. Keep it short and simple! Es gibt tatsächlich Studien, die aussagen, dass weniger als 80 Zeichen perfekt sind, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

 

Facebook Fehler #3

Werbung, Werbung, Werbung!

Im TV sind wir schon schnell angenervt, wenn der Lieblingsfilm fast alle 10 Minuten mit plakativer Werbung zugepflastert wird. So ergeht es uns auch im Social Web, wo viele Unternehmen es noch nicht verstehen, ihre Inhalte so zu gestalten, dass sie spannend, witzig und interessant sind. Plumpe Werbeversuche, die nur auf Sales ausgerichtet sind, laden zum Schnarchen ein.

Je spannender die Beiträge sind und je wenige sie in die werbliche Richtung gehen, desto interessierter die User und umso schneller entsteht ein Kommunikationsaustausch zwischen Marke und Zielgruppe.

Das soziale Netz ist zwar voll von Werbung, aber schaut euch einmal genauer um und ihr werdet merken, dass es tatsächlich Unternehmen gibt, die nicht auf Sales aus sind, sondern die Nutzer in ihre Welt einladen, an der Marke teilhaben lassen und so eine Beziehung zu ihnen aufbauen, was letztendlich der Sinn eines sozialen Netzwerkes wie Facebook ist.

 

Facebook Fehler #4

Markenaufbau

Ich könnte jetzt bei Adam und Eva bezüglich des Markenaufbaus anfangen, doch ich fasse es kürzer. Ein Image in der Öffentlichkeit baut sich nur dann auf, wenn man kontinuierlich mit neuen und relevanten Inhalten auftaucht und somit langfristig die Neugierde und das Interesse der Zielgruppe auf sich lenkt.

Dabei geht es nicht, den Post-Marathon zu gewinnen, sondern mit kreativen Ideen zu fesseln und zu begeistern, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Viele Unternehmen machen es leider nicht und so verlieren die Nutzer nach und nach immer mehr das Interesse. Sei kreativ, nutze deine Möglichkeiten und entwickle dich immer wieder weiter, mach dich interessant, ohne dabei dein Ziel und deine Persönlichkeit aus den Augen zu verlieren.

 

Facebook Fehler #5

Werbung 2.0

Es ist ein Band ohne Ende: Facebook und Werbung. Nicht nur, dass wir täglich mit uninteressanten Werbe-News zugeballert werden, von denen nur ein Minimum unser Interesse weckt, auch viele Unternehmen neigen dazu, ihre Posts viel zu werblich zu schreiben. Plump und langweilig!

Arbeite lieber an neuen Inhalten, schaue wie dein Publikum tickt, was sie interessiert und entwickle das immer wieder weiter. Facebook ist einer der größten Marketing-Kanäle der Welt und es geht darum, sich klar und eindeutig von deinen Mitbewerbern abzugrenzen und sein eigenes Bild zu bauen.

 

Facebook Fehler #6

Zeit ist abgelaufen!

Ob man es glaubt oder nicht, es gibt tatsächlich Möglichkeiten zu schauen, wann die Zielgruppe am aktivsten auf einer Seite ist und genau das ist wichtig zu wissen. Schließlich soll ein tolles Posting nicht im digitalen Nirvana enden, sondern auf den Punkt genau ankommen.

Dazu liefert das soziale Netzwerk einfach zu lesende Statistiken für alle Marken- und Fanseiten, die man sich ab und an immer mal anschauen sollte, um die Planung seiner Posts darauf abzustimmen. Am besten ist ein klar strukturierter Redaktionsplan, an dem man sich entlang hangelt.

 

Facebook Fehler #7

Abge-LINKT!

Gerne werden Beiträge mit Links zu externen Seiten verwendet, um entweder auf einen interessanten Beitrag hinzuweisen oder um für mehr Traffic auf einer Website zu sorgen. Doch wie viele Links kann ein Betrag vertragen?

Eigentlich nur einen, da dieser auch entsprechend in der Vorschau des Beitrages mit einem Foto angezeigt wird. Man muss also ganz klar entscheiden, welche die Information für die Marke oder das Unternehmen am relevantesten ist und am besten gleich zur Zielgruppe soll. Erste denken, bevor man handelt, denn nur so werden die News genau da aktiviert, wo sie hin sollen.

 

Facebook Fehler #8

Das will ich nicht lesen!

Es ist auch bei Facebook wie im richtigen Leben, alles dreht sich um Kommunikation und Austausch. Doch nicht immer stoßen alle Kommentare oder Postings auf das Wohlwollen der Anderen. Nicht alles gefällt jedem und so kommen auch ab und an einmal negative Kommentare seitens der Nutzer zum Vorschein.

Kritik, solange die vernünftig formuliert ist, hilft aber auch bei der Weiterentwicklung und so gebe ich gerne den Rat, auch negative Kommentare zum Anlass zu nehmen, sich selbst zu reflektieren und zu schauen, ob vielleicht ein wenig Wahrheit dahinter steckt.

Facebook dient der Kommunikation und so sollte man sowohl auf positive, wie auch auf negative Kommentare vernünftig reagieren. Im richtigen Leben dreht ihr euch ja auch nicht einfach weg, wenn jemand euren Standpunkt hinterfragt, oder?

Probleme oder Kritiken können nur durch Austausch aus der Welt geschaffen werden, sich hier wie der Hase vor der Schlange zu verhalten, ist denkbar falsch, und auch der Spruch „Angriff ist die beste Verteidigung“ ist fehl am Platze. Man möchte ernst genommen werden, also sollte man sich auch so verhalten.

 

Facebook Fehler #9

Bitte, bitte, bitte…

Sicher ist es schon einigen aufgefallen und zum Glück hat es langsam etwas abgenommen: Die Rede ist vom Betteln um „Likes“, „Shares“ und Kommentare. Jeder, der sich hier professionell aufstellt, sollte ein Ziel und eine klare Strategie haben, doch wenn es um die Steigerung der Reichweite geht, scheint einigen jedes Mittel recht zu sein. Wer bettelt, scheint es dringend nötig zu haben und macht sich im Netz sehr klein und vermittelt ein unprofessionelles Bild von sich, seinem Unternehmen und seiner Marke. Der Aufbau von Reichweite ist im Social Web wirkliche Arbeit und geschieht nicht von heute auf morgen, dafür ist dieses Marktingtool einfach zu groß und die Konkurrenz immens gewachsen. Auch immer neue Einstellungen im Algorithmus der Seite erschweren die Auffindbarkeit zusätzlich – natürlich, schließlich soll ja Werbung geschaltet werden. Geplantes Storytelling, ein klarer Plan und eine vernünftige Strategie brauchen in der Umsetzung Zeit, da hilft es nicht, „Likes“ und Fans zu kaufen, denn wenn das durchsickert, ist es mit der Reputation eh vorbei.

 

Facebook Fehler #10

Was ist das denn?

Zurück zum Thema Strategie und Markenwelt, denn jedes präsente Unternehmen hat eine ganz klare Darstellung nach außen und die muss publiziert werden. Dazu gehört natürlich auch die Auswahl von entsprechendem Bildmaterial, dass zur Marke passt und die gewünschte Botschaft qualitativ unterstreicht.

Bilder, die diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, die minderwertig sind und vielleicht auch nicht klar das Thema des Posts treffen, sind rausgeschmissene Zeit und Arbeit. Es lohnt sich, selbst bei unspektakulären Bildern ein wenig den Zauberstab zu schwingen und daraus wahre Meisterwerke zu zaubern. Das ist keine Hexerei, denn dank sehr einfacher Tools aus dem Netz, kann mittlerweile fast jeder zu einem echten Photoshop-Künstler werden.

Doch immer darauf achten: Bleibe du selbst, was natürlich vor allem für die Bildsprache gilt, denn Bilder sprechen entweder an oder stoßen auf Desinteresse.

 

Fazit:

Schnell und einfach bekannt werden, die Zeiten sind bei Facebook definitiv vorbei. Klare Strukturen, Ideen und Strategien sind an die Spitze getreten, wie es sich für ein wertvolles Marketing-Instrument gehört. Fachleute unterstützen gerne beim Aufbau von Strategien, helfen beim Aufbau eines Redaktionsplanes und sind vor Ort, wenn es um die entsprechende Auswahl von Bildern und Inhalten geht. Doch, das braucht seine Zeit und manchmal hilft es wirklich, auch den Werbemanager von Facebook zur Hilfe zu nehmen, doch bevor man das macht, sollte man sich auch hier klar damit auseinander setzen.