Die 10 Todsünden auf Facebook!

Die größten Fehler auf Facebook!

Wir sind alle online, ständig erreichbar und die Informationen, die wir brauchen, holen wir uns aus dem Netz dank Smartphone und Tablett. Gerade über Facebook „liken“, „sharen“ und schauen wir, was unsere Freunde machen, welche interessanten News sich in der Promiwelt ergeben haben und holen uns Ideen und Anregungen. Wo es vor 10 Jahren noch normal was, mit einer Zeitung oder einem Buch im Bus zu sitzen, hat diesen Platz die Technik erobert.

Doch der Umgang mit den sozialen Medien kann Fluch und Segen gleichzeitig sein, wenn man nicht weiß, wie man sich optimal im Netz darstellt. Immer wieder passieren haarsträubende Fehler, die man mit ein wenig nachdenken eigentlich vermeiden kann.

Natürlich neigt man schnell dazu, etwas zu posten oder zu teilen und schon kann es passieren, dass man sich in einem Licht darstellt, was eigentlich gar nicht gewünscht ist. Welche Fehler ich in der letzten Zeit immer häufiger beobachte und was man besser machen kann, möchte ich euch heute und hier gerne mitteilen und so für ein wenig Aufklärung sorgen.

 

Facebook Fehler #1

Sei und bleibe du selbst!

Bist du auf deinem persönlichen Profil unterwegs, betreust du eine Marken- oder Fanseite oder agierst als Social Media-Stratege im Auftrag eines Kunden? Die persönliche Handschrift ist extrem wichtig, um für eine klare Wiedererkennung zu sorgen.

Schau dich um, bei Marken, bei Produkten und auch bei Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, sie alle haben das, was man eine Markenwelt nennt. Eine ganz klare Ausrichtung, eine klare Botschaft und Sprache, die sie unverkennbar machen. Auch, wenn es einem ganz schön auf den Zeiger gehen kann, aber nutze die Zeit einmal und schaue dir Werbekampagnen verschiedener Unternehmen an und du erkennst sofort – selbst wenn das Logo nicht sichtbar ist – um wen es sich handelt. Ob Burger King oder McDonald’s, ob Coca Cola oder Pepsi, sie alle folgen ihrer Markenwelt, hinter der eine ganz klare Strategie steckt.

Bleibe also auch im Netz immer du selbst, verstelle dich nicht oder setze dich in ein Licht, das nicht zu dir passt, deine Fans oder Follower werden es merken.

 

Facebook Fehler #2

In der Kürze liegt die Würze!

Für wen auch immer deine Beiträge gedacht sind, im Social Web geht es in erster Linie um Unterhaltung und um den Austausch von Informationen.

Wie lieben wir unsere Informationen? Natürlich kurz und auf den Punkt gebracht, denn langes Geschwafel langweilt sehr schnell. Bei den Millionen von Posts, die täglich durch den News Feed rauschen hat niemand die Zeit, sich ewig lange Beiträge anzuschauen oder zu lesen. Keep it short and simple! Es gibt tatsächlich Studien, die aussagen, dass weniger als 80 Zeichen perfekt sind, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren.

 

Facebook Fehler #3

Werbung, Werbung, Werbung!

Im TV sind wir schon schnell angenervt, wenn der Lieblingsfilm fast alle 10 Minuten mit plakativer Werbung zugepflastert wird. So ergeht es uns auch im Social Web, wo viele Unternehmen es noch nicht verstehen, ihre Inhalte so zu gestalten, dass sie spannend, witzig und interessant sind. Plumpe Werbeversuche, die nur auf Sales ausgerichtet sind, laden zum Schnarchen ein.

Je spannender die Beiträge sind und je wenige sie in die werbliche Richtung gehen, desto interessierter die User und umso schneller entsteht ein Kommunikationsaustausch zwischen Marke und Zielgruppe.

Das soziale Netz ist zwar voll von Werbung, aber schaut euch einmal genauer um und ihr werdet merken, dass es tatsächlich Unternehmen gibt, die nicht auf Sales aus sind, sondern die Nutzer in ihre Welt einladen, an der Marke teilhaben lassen und so eine Beziehung zu ihnen aufbauen, was letztendlich der Sinn eines sozialen Netzwerkes wie Facebook ist.

 

Facebook Fehler #4

Markenaufbau

Ich könnte jetzt bei Adam und Eva bezüglich des Markenaufbaus anfangen, doch ich fasse es kürzer. Ein Image in der Öffentlichkeit baut sich nur dann auf, wenn man kontinuierlich mit neuen und relevanten Inhalten auftaucht und somit langfristig die Neugierde und das Interesse der Zielgruppe auf sich lenkt.

Dabei geht es nicht, den Post-Marathon zu gewinnen, sondern mit kreativen Ideen zu fesseln und zu begeistern, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Viele Unternehmen machen es leider nicht und so verlieren die Nutzer nach und nach immer mehr das Interesse. Sei kreativ, nutze deine Möglichkeiten und entwickle dich immer wieder weiter, mach dich interessant, ohne dabei dein Ziel und deine Persönlichkeit aus den Augen zu verlieren.

 

Facebook Fehler #5

Werbung 2.0

Es ist ein Band ohne Ende: Facebook und Werbung. Nicht nur, dass wir täglich mit uninteressanten Werbe-News zugeballert werden, von denen nur ein Minimum unser Interesse weckt, auch viele Unternehmen neigen dazu, ihre Posts viel zu werblich zu schreiben. Plump und langweilig!

Arbeite lieber an neuen Inhalten, schaue wie dein Publikum tickt, was sie interessiert und entwickle das immer wieder weiter. Facebook ist einer der größten Marketing-Kanäle der Welt und es geht darum, sich klar und eindeutig von deinen Mitbewerbern abzugrenzen und sein eigenes Bild zu bauen.

 

Facebook Fehler #6

Zeit ist abgelaufen!

Ob man es glaubt oder nicht, es gibt tatsächlich Möglichkeiten zu schauen, wann die Zielgruppe am aktivsten auf einer Seite ist und genau das ist wichtig zu wissen. Schließlich soll ein tolles Posting nicht im digitalen Nirvana enden, sondern auf den Punkt genau ankommen.

Dazu liefert das soziale Netzwerk einfach zu lesende Statistiken für alle Marken- und Fanseiten, die man sich ab und an immer mal anschauen sollte, um die Planung seiner Posts darauf abzustimmen. Am besten ist ein klar strukturierter Redaktionsplan, an dem man sich entlang hangelt.

 

Facebook Fehler #7

Abge-LINKT!

Gerne werden Beiträge mit Links zu externen Seiten verwendet, um entweder auf einen interessanten Beitrag hinzuweisen oder um für mehr Traffic auf einer Website zu sorgen. Doch wie viele Links kann ein Betrag vertragen?

Eigentlich nur einen, da dieser auch entsprechend in der Vorschau des Beitrages mit einem Foto angezeigt wird. Man muss also ganz klar entscheiden, welche die Information für die Marke oder das Unternehmen am relevantesten ist und am besten gleich zur Zielgruppe soll. Erste denken, bevor man handelt, denn nur so werden die News genau da aktiviert, wo sie hin sollen.

 

Facebook Fehler #8

Das will ich nicht lesen!

Es ist auch bei Facebook wie im richtigen Leben, alles dreht sich um Kommunikation und Austausch. Doch nicht immer stoßen alle Kommentare oder Postings auf das Wohlwollen der Anderen. Nicht alles gefällt jedem und so kommen auch ab und an einmal negative Kommentare seitens der Nutzer zum Vorschein.

Kritik, solange die vernünftig formuliert ist, hilft aber auch bei der Weiterentwicklung und so gebe ich gerne den Rat, auch negative Kommentare zum Anlass zu nehmen, sich selbst zu reflektieren und zu schauen, ob vielleicht ein wenig Wahrheit dahinter steckt.

Facebook dient der Kommunikation und so sollte man sowohl auf positive, wie auch auf negative Kommentare vernünftig reagieren. Im richtigen Leben dreht ihr euch ja auch nicht einfach weg, wenn jemand euren Standpunkt hinterfragt, oder?

Probleme oder Kritiken können nur durch Austausch aus der Welt geschaffen werden, sich hier wie der Hase vor der Schlange zu verhalten, ist denkbar falsch, und auch der Spruch „Angriff ist die beste Verteidigung“ ist fehl am Platze. Man möchte ernst genommen werden, also sollte man sich auch so verhalten.

 

Facebook Fehler #9

Bitte, bitte, bitte…

Sicher ist es schon einigen aufgefallen und zum Glück hat es langsam etwas abgenommen: Die Rede ist vom Betteln um „Likes“, „Shares“ und Kommentare. Jeder, der sich hier professionell aufstellt, sollte ein Ziel und eine klare Strategie haben, doch wenn es um die Steigerung der Reichweite geht, scheint einigen jedes Mittel recht zu sein. Wer bettelt, scheint es dringend nötig zu haben und macht sich im Netz sehr klein und vermittelt ein unprofessionelles Bild von sich, seinem Unternehmen und seiner Marke. Der Aufbau von Reichweite ist im Social Web wirkliche Arbeit und geschieht nicht von heute auf morgen, dafür ist dieses Marktingtool einfach zu groß und die Konkurrenz immens gewachsen. Auch immer neue Einstellungen im Algorithmus der Seite erschweren die Auffindbarkeit zusätzlich – natürlich, schließlich soll ja Werbung geschaltet werden. Geplantes Storytelling, ein klarer Plan und eine vernünftige Strategie brauchen in der Umsetzung Zeit, da hilft es nicht, „Likes“ und Fans zu kaufen, denn wenn das durchsickert, ist es mit der Reputation eh vorbei.

 

Facebook Fehler #10

Was ist das denn?

Zurück zum Thema Strategie und Markenwelt, denn jedes präsente Unternehmen hat eine ganz klare Darstellung nach außen und die muss publiziert werden. Dazu gehört natürlich auch die Auswahl von entsprechendem Bildmaterial, dass zur Marke passt und die gewünschte Botschaft qualitativ unterstreicht.

Bilder, die diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, die minderwertig sind und vielleicht auch nicht klar das Thema des Posts treffen, sind rausgeschmissene Zeit und Arbeit. Es lohnt sich, selbst bei unspektakulären Bildern ein wenig den Zauberstab zu schwingen und daraus wahre Meisterwerke zu zaubern. Das ist keine Hexerei, denn dank sehr einfacher Tools aus dem Netz, kann mittlerweile fast jeder zu einem echten Photoshop-Künstler werden.

Doch immer darauf achten: Bleibe du selbst, was natürlich vor allem für die Bildsprache gilt, denn Bilder sprechen entweder an oder stoßen auf Desinteresse.

 

Fazit:

Schnell und einfach bekannt werden, die Zeiten sind bei Facebook definitiv vorbei. Klare Strukturen, Ideen und Strategien sind an die Spitze getreten, wie es sich für ein wertvolles Marketing-Instrument gehört. Fachleute unterstützen gerne beim Aufbau von Strategien, helfen beim Aufbau eines Redaktionsplanes und sind vor Ort, wenn es um die entsprechende Auswahl von Bildern und Inhalten geht. Doch, das braucht seine Zeit und manchmal hilft es wirklich, auch den Werbemanager von Facebook zur Hilfe zu nehmen, doch bevor man das macht, sollte man sich auch hier klar damit auseinander setzen.

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